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Medieval Defense & Conquest

Strategie

23.00 Bewertungen
4,6
Entwickler
Vojtech Jesatko
Veröffentlicht
24.12.2025
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Medieval Defense & Conquest screenshot
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Wer ein mittelalterliches Strategiespiel sucht, das Verteidigung und Eroberung miteinander verbindet, landet bei Medieval Defense & Conquest in einer angenehm klaren Ausgangslage: Ich stelle Armeen auf, sichere mein Reich und versuche, mein Gebiet Schritt für Schritt auszubauen. Der Titel von Vojtech Jesatko ist kostenlos erhältlich und gehört zu den Spielen, bei denen man nicht einfach nur zusieht, wie eine Geschichte abläuft. Jede Entscheidung fühlt sich eher wie ein kleines Abwägen an: Stärke ich zuerst meine Verteidigung, spare ich für einen Angriff oder gehe ich ein Risiko ein, um schneller voranzukommen?

Mein erster Eindruck ist deshalb weniger von einer großen Inszenierung geprägt als von der direkten Spielidee. Der Store fasst das Spiel als mittelalterliches Kriegsspiel zusammen, doch für mich liegt der Reiz vor allem in der Verbindung aus Schutz und Expansion. Wer nur offensiv denkt, kann sich schnell eine offene Flanke leisten. Wer ausschließlich abwartet, verschenkt möglicherweise den Moment, in dem ein Vorstoß sinnvoll wäre. Genau dieses Spannungsfeld macht den Titel interessanter, als die kurze Beschreibung zunächst vermuten lässt.

Wie sich der aktuelle Stand spielt

Beim Einstieg muss man sich nicht erst durch eine komplizierte Wirtschaftssimulation arbeiten, um den Kern zu verstehen. Die grundlegende Aufgabe ist sofort greifbar: Das eigene Reich soll nicht fallen, gleichzeitig darf die Armee nicht untätig bleiben. Ich finde diese Zugänglichkeit besonders praktisch für kurze Spielphasen zwischendurch. Man kann sich auf eine konkrete Entscheidung konzentrieren, statt lange Menüs zu verwalten, bevor überhaupt etwas passiert.

Das bedeutet allerdings nicht, dass jede Runde automatisch leicht wirkt. Der entscheidende Unterschied zwischen einem hektischen und einem kontrollierten Verlauf liegt in der Reihenfolge der Entscheidungen. Ein Angriff kann zwar kurzfristig Raum schaffen, aber eine zu weit vorgelagerte Armee bindet auch Aufmerksamkeit und Ressourcen. Umgekehrt wirkt eine starke Verteidigung beruhigend, kann aber dazu führen, dass der Gegner den Takt vorgibt. Der wichtigste Tipp ist, nicht jede verfügbare Stärke sofort einzusetzen. Ein Teil der eigenen Möglichkeiten sollte für die Reaktion auf eine unerwartete Entwicklung erhalten bleiben.

In meinem Alltag passt das Spiel am besten in Situationen, in denen ich etwa eine kurze Pause habe und trotzdem eine Entscheidung mit etwas Gewicht treffen möchte. Es ist kein Titel, den ich nebenbei völlig gedankenlos laufen lasse. Wenn ich nur ein paar Minuten habe, kann ich mich auf die nächste Verteidigungsmaßnahme oder den nächsten Vorstoß konzentrieren. Für längere Sitzungen entsteht dagegen eher der Wunsch, mehrere Entscheidungen hintereinander zu planen und die Folgen zu beobachten.

Die mittelalterliche Ausrichtung hilft dabei, dem Spiel eine erkennbare Identität zu geben. Es geht nicht um moderne Einheiten, futuristische Technik oder eine überladene Fantasiewelt, sondern um das vertraute Bild von Reichen, Armeen und umkämpftem Land. Diese thematische Klarheit ist eine Stärke, weil sie die Spielidee verständlich hält. Wer jedoch eine stark erzählte Kampagne mit vielen Figuren und einer ausgearbeiteten Handlung erwartet, sollte seine Erwartungen niedriger ansetzen.

Die Balance zwischen Schutz und Angriff

Die Verteidigung ist nicht bloß eine Pflicht, die man möglichst schnell erledigt, bevor der eigentliche Spaß beginnt. Sie bestimmt, wie viel Freiheit ich mir beim Erobern leisten kann. Sobald ich mich zu stark auf den Angriff konzentriere, verändert sich mein Blick auf die Karte: Jeder gewonnene Raum bringt nicht nur Vorteile, sondern auch neue Verantwortung. Der sinnvollste Vorstoß ist für mich deshalb nicht immer der größte, sondern derjenige, den ich anschließend noch absichern kann.

Eine nützliche Vorgehensweise ist, vor jedem Angriff drei Fragen zu stellen: Was verliere ich, wenn der Vorstoß scheitert? Welche Verteidigung bleibt danach übrig? Und kann ich die neue Position tatsächlich halten? Diese kleine Routine verhindert, dass ein scheinbarer Erfolg nur eine längere Niederlage vorbereitet. Gerade für Einsteiger ist das wertvoller als blindes Ausprobieren, weil man dadurch schneller erkennt, welche Entscheidungen den eigenen Spielstil unterstützen.

Wer aggressiv spielt, wird vermutlich häufiger schnelle Erfolgserlebnisse erleben, aber auch öfter in schwierige Situationen geraten. Ein vorsichtiger Stil fühlt sich zunächst langsamer an, bietet dafür mehr Kontrolle. Ich würde keinem Ansatz grundsätzlich den Vorzug geben. Das Spiel profitiert gerade davon, dass beide Haltungen nachvollziehbare Vor- und Nachteile besitzen. Die beste Entscheidung hängt davon ab, wie sicher die eigene Lage ist und ob man bereit ist, nach einem Rückschlag neu zu planen.

Was die aktuelle Version für den Eindruck bedeutet

Die derzeit angegebene Version ist 260817.66. Zusammen mit dem Veröffentlichungsdatum vom 24.12.2025 zeigt das vor allem, dass der Titel in einer klar benennbaren Entwicklungsphase betrachtet werden sollte. Ich sehe darin keinen Grund, automatisch große Änderungen zu behaupten. Für die Bewertung zählt vielmehr, wie rund der aktuelle Spielablauf wirkt und ob die vorhandenen Systeme ausreichend zusammenspielen.

Für bestehende Nutzer ist die Versionsnummer vor allem dann relevant, wenn sie nach einer Aktualisierung prüfen möchten, ob sich ihr gewohnter Ablauf verändert hat. Ich würde deshalb nicht nur auf sichtbare neue Inhalte achten, sondern auch darauf, ob sich das Tempo von Gefechten, die Verständlichkeit von Entscheidungen oder die Bedeutung der Verteidigung anders anfühlt. Gerade bei Strategiespielen können kleine Anpassungen an der Balance einen größeren Einfluss haben als ein auffälliges neues Element.

Neue Spieler sollten sich von der Versionsangabe weder zu großen Erwartungen verleiten lassen noch sie als Warnsignal verstehen. Der sinnvollere Maßstab ist, ob die grundlegende Schleife aus Aufstellen, Verteidigen und Erobern den eigenen Geschmack trifft. Wenn diese drei Säulen bereits Spaß machen, lohnt sich die Beschäftigung mit dem Spiel. Wer dagegen nur wegen möglicher zukünftiger Erweiterungen einsteigt, kauft eher eine Hoffnung als ein konkretes Spielerlebnis.

Die Resonanz fällt insgesamt positiv aus: Das Spiel erreicht eine durchschnittliche Bewertung von 4,6 bei rund 8,7 Tausend Bewertungen und kommt auf über 500 Tausend Installationen. Diese Zahlen ersetzen keine persönliche Prüfung, zeigen aber, dass der Titel eine beachtliche Spielerschaft erreicht hat. Für mich passt dieser Eindruck zum direkten Konzept: Man versteht schnell, was zu tun ist, und kann trotzdem über die richtige Reihenfolge der Aktionen nachdenken.

Für wen sich der Einstieg lohnt

Ich empfehle den Titel vor allem Menschen, die mittelalterliche Strategie mögen, aber nicht unbedingt ein riesiges Regelwerk studieren wollen. Die Kombination aus Reichsverteidigung und Eroberung bietet genug Entscheidungsdruck, um nicht beliebig zu wirken. Gleichzeitig bleibt die Grundidee so verständlich, dass man nicht erst eine lange Vorgeschichte oder ein umfangreiches Universum kennen muss.

Auch für Spieler, die gerne unterschiedliche Vorgehensweisen testen, ist das Konzept interessant. Ein Durchlauf kann stärker auf Sicherheit ausgerichtet sein, ein anderer auf Expansion. Der eigentliche Lernfortschritt besteht nicht nur darin, mehr Armeen aufzustellen, sondern zu verstehen, wann eine Armee sinnvoll eingesetzt wird. Diese Unterscheidung ist wichtig: Mehr Einheiten bedeuten nicht automatisch eine bessere Position, wenn sie schlecht verteilt oder zum falschen Zeitpunkt gebunden sind.

Für Kinder ist die Altersfreigabe USK ab 12 Jahren zu beachten. Das Spiel richtet sich damit nicht an ein ganz junges Publikum. Erwachsene sollten außerdem berücksichtigen, dass kostenlose Spiele mit In-App-Käufen anders funktionieren können als ein einmalig bezahlter Titel. Die möglichen Käufe liegen bei Abrechnung über Google Play zwischen 1,19 € und 39,99 €. Ich würde deshalb vor dem Spielen klären, ob Käufe auf dem Gerät eingeschränkt werden sollen, besonders wenn mehrere Personen dasselbe Gerät verwenden.

Wo ich Reibung sehe

Die größte mögliche Schwäche liegt für mich in der begrenzten thematischen Tiefe, die ein klar fokussierter Strategiespielansatz mit sich bringen kann. Wer eine umfangreiche Welt, ausgearbeitete Charaktere oder viele erzählerische Wendungen sucht, könnte den militärischen Kern auf Dauer als zu schmal empfinden. Das ist kein Fehler der Grundidee, aber eine wichtige Abgrenzung zu großen Strategieproduktionen, die stärker auf Diplomatie, Geschichte und langfristige Verwaltung setzen.

Auch die kostenlose Preisstruktur verlangt Aufmerksamkeit. Der Einstieg kostet nichts, doch die vorhandenen In-App-Käufe können die eigene Nutzung beeinflussen, wenn man sich leicht zu spontanen Ausgaben verleiten lässt. Ich würde das Spiel zunächst ohne Kaufdruck kennenlernen und erst danach entscheiden, ob ein zusätzlicher Erwerb den eigenen Spielstil tatsächlich verbessert. Wer grundsätzlich keine Spiele mit solchen Optionen mag, ist mit einem vollständig bezahlten Alternativtitel wahrscheinlich entspannter aufgehoben.

Ein weiterer Punkt betrifft die Erwartung an die langfristige Abwechslung. Die zentrale Schleife ist klar erkennbar, und genau das macht den Einstieg angenehm. Gleichzeitig kann eine stark wiederholte Abfolge aus Verteidigung und Angriff irgendwann weniger frisch wirken, wenn man keine Freude daran hat, dieselbe Grundidee mit neuen Entscheidungen auszureizen. Für mich ist das Spiel dann am stärksten, wenn ich bewusst an meiner Taktik arbeite, statt nur möglichst schnell zum nächsten Ergebnis zu kommen.

Wer komplexe Echtzeitkontrolle bevorzugt, sollte ebenfalls genau überlegen. Medieval Defense & Conquest spricht eher den Spieler an, der über Aufbau, Positionierung und Risiko nachdenken möchte. Ein actionreicher Titel mit unmittelbaren Reaktionen und dauerhaftem Tempo erfüllt einen anderen Zweck. Ebenso ist ein klassischer Städtebau mit detaillierter Wirtschaft die bessere Wahl, wenn die Entwicklung von Produktion, Bevölkerung und Infrastruktur wichtiger ist als der militärische Konflikt.

Praktische Spielweise für neue und erfahrene Nutzer

Neue Spieler sollten nicht versuchen, jede verfügbare Option sofort auszuprobieren. Ich würde zuerst beobachten, welche Entscheidungen die eigene Verteidigung tatsächlich stabilisieren, und erst danach aggressiver werden. So lässt sich besser unterscheiden, ob ein Rückschlag durch zu wenig Stärke, eine schlechte Aufstellung oder schlicht durch einen ungünstigen Zeitpunkt entstanden ist. Diese Diagnose macht den nächsten Versuch gezielter und verhindert, dass man nur planlos mehr Einheiten einsetzt.

Ein fortgeschrittener Ansatz besteht darin, Angriffe nicht isoliert zu betrachten. Vor dem Erobern sollte ich bereits überlegen, welche Folgeentscheidung wahrscheinlich nötig wird. Muss ich die neue Position schützen? Verändert sie meine nächste Verteidigung? Eröffnet sie einen besseren Weg oder verlängert sie nur meine Front? Wer diese Fragen einbezieht, spielt nicht unbedingt langsamer, aber bewusster. Das ist einer der nicht sofort sichtbaren Reize des Titels.

Für kurze Alltagssitzungen empfehle ich, eine Runde nicht mitten in einer wichtigen Entscheidung abzubrechen, wenn sich das vermeiden lässt. Strategische Spiele verlieren schnell an Klarheit, wenn ich nach einer Pause nicht mehr weiß, warum ich eine Armee an eine bestimmte Stelle gestellt habe. Ein kurzer innerer Plan vor dem Beenden hilft: Was ist aktuell gefährdet, was soll als Nächstes geschehen und welche Reserve bleibt bestehen? Dadurch fühlt sich die nächste Sitzung nicht wie ein Neustart an.

Erfahrene Nutzer können außerdem bewusst mit unterschiedlichen Risikoprofilen spielen. Ein defensiver Durchlauf zeigt, wie viel Kontrolle durch Absicherung entsteht. Ein offensiver Durchlauf macht sichtbar, welche Vorteile ein früher Druck bringen kann und wo die eigene Planung auseinanderfällt. Diese Selbsttests sind sinnvoller als die Suche nach einer einzigen perfekten Lösung, weil sie die persönlichen Vorlieben sichtbar machen und die Grenzen der eigenen Taktik offenlegen.

Vergleich mit typischen Alternativen

Im Vergleich zu großen historischen Strategiespielen wirkt dieser Titel konzentrierter. Dort stehen oft umfangreiche Reiche, diplomatische Beziehungen und viele Verwaltungsebenen im Mittelpunkt. Hier liegt mein Augenmerk stärker auf der unmittelbaren militärischen Entscheidung. Das macht den Einstieg leichter und die einzelnen Aktionen verständlicher, bedeutet aber auch, dass Spieler mit Freude an langfristiger Staatsführung möglicherweise weniger Tiefe finden.

Gegenüber reinen Tower-Defense-Spielen ist der Unterschied ebenfalls deutlich. Bei einer klassischen Verteidigung konzentriere ich mich meist darauf, eine festgelegte Route oder Position gegen Wellen zu halten. Medieval Defense & Conquest verbindet das Verteidigen hingegen mit dem Wunsch, selbst Raum zu gewinnen. Dadurch entsteht ein beweglicheres Gefühl: Die sichere Lösung ist nicht immer, nur an einer Stelle auszuharren.

Im Vergleich zu schnellen Multiplayer-Strategiespielen wirkt der Titel für mich eher auf überlegte Einzelentscheidungen ausgerichtet. Wer den Wettbewerb gegen andere Menschen und den Druck unmittelbarer Reaktionen sucht, findet in einem kompetitiven Spiel wahrscheinlich mehr Spannung. Wer dagegen lieber das eigene Vorgehen analysiert und ohne sozialen Vergleich besser werden möchte, kann hier einen angenehmeren Zugang finden.

Was bei der weiteren Entwicklung wichtig wäre

Bei der weiteren Entwicklung würde ich besonders auf die Balance zwischen kostenloser Nutzung und In-App-Käufen achten. Ein Strategiespiel bleibt dann überzeugend, wenn gute Entscheidungen wichtiger sind als spontane Ausgaben. Die vorhandenen Preispunkte machen es für mich sinnvoll, die eigene Nutzung bewusst zu beobachten: Fühlt sich ein Kauf wie eine freiwillige Ergänzung an oder wie eine Abkürzung durch eine unnötige Hürde? Diese Frage ist für die langfristige Zufriedenheit wichtiger als ein einzelner zusätzlicher Inhalt.

Ebenso sollte die Weiterentwicklung die taktische Vielfalt stärken, ohne den klaren Einstieg zu zerstören. Mehr Möglichkeiten sind nicht automatisch besser, wenn sie nur Menüs vergrößern und die eigentliche Entscheidung verschleiern. Ich würde deshalb auf Ergänzungen achten, die unterschiedliche Spielstile unterstützen: vorsichtige Verteidiger, planende Eroberer und Spieler, die gerne mit riskanten Wendungen experimentieren. Entscheidend ist, dass diese Wege nachvollziehbare Konsequenzen haben.

Für bestehende Nutzer lohnt es sich, nach jeder neuen Version nicht nur nach auffälligen Neuerungen zu suchen. Interessanter sind oft subtile Veränderungen im Spielfluss. Wird eine defensive Haltung plötzlich zu stark belohnt? Sind Angriffe weniger lohnend? Fühlt sich die eigene Reserve noch sinnvoll an? Wer solche Fragen stellt, erkennt schneller, ob die persönliche Strategie angepasst werden muss. Das ist besonders wichtig, weil sich ein Strategiespiel auch ohne sichtbare Oberfläche anders anfühlen kann.

Ich würde außerdem beobachten, ob die langfristige Motivation aus der taktischen Entscheidung selbst reicht. Der Titel braucht nicht zwingend eine überladene Struktur, wenn die Gefechte und Eroberungen genügend unterschiedliche Situationen erzeugen. Falls sich die Abläufe jedoch zu stark wiederholen, wäre mehr Abwechslung der sinnvollste Entwicklungsschritt. Nicht jede Erweiterung muss größer sein; manchmal genügt es, wenn bekannte Entscheidungen unter neuen Bedingungen wieder interessant werden.

Mein Urteil nach dem aktuellen Eindruck

Medieval Defense & Conquest ist für mich ein zugängliches kostenloses Strategiespiel mit einem klaren mittelalterlichen Schwerpunkt und einem brauchbaren Spannungsfeld zwischen Verteidigung und Eroberung. Es eignet sich besonders für Spieler, die in kurzen oder mittleren Sitzungen taktische Entscheidungen treffen möchten, ohne sich in einer riesigen Simulation zu verlieren. Die einfache Grundidee ist schnell verstanden, bietet aber genug Raum, um über Reihenfolge, Risiko und Absicherung nachzudenken.

Ich würde es einem Freund empfehlen, der mittelalterliche Kriegsspiele mag und Wert auf einen direkten Einstieg legt. Gleichzeitig würde ich ehrlich dazusagen, dass die kostenlose Struktur mit In-App-Käufen nicht jedem gefällt und dass Fans umfangreicher Diplomatie oder ausgefeilter Aufbau-Systeme wahrscheinlich eine andere Art von Strategie suchen. Auch wer ausschließlich schnelle Action erwartet, wird hier nicht unbedingt glücklich.

Mein persönlicher Rat lautet, zunächst bewusst defensiv zu beginnen, die Folgen der eigenen Aufstellung zu lesen und erst dann größere Eroberungen zu planen. So zeigt das Spiel seine stärkere Seite: Nicht die bloße Größe der Armee entscheidet, sondern der Umgang mit begrenzten Möglichkeiten. Wenn die weitere Entwicklung diese taktische Klarheit bewahrt und zugleich für ausreichend neue Situationen sorgt, hat der Titel eine gute Grundlage, um über den ersten kostenlosen Eindruck hinaus interessant zu bleiben.

Highlights

  • Abwechslungsreiche Einheiten sorgen für taktische Vielfalt in den Gefechten.
  • Die mittelalterliche Atmosphäre passt stimmig zu Karten
  • Musik und visuellen Effekten.
  • Kurze Missionen eignen sich gut für zwischendurch.
  • Verbesserungen der Armee vermitteln langfristig ein motivierendes Fortschrittsgefühl.
  • Die Steuerung ist auch auf kleineren Smartphone-Displays übersichtlich.

Einschränkungen

  • Spätere Schlachten können ohne gezielte Aufwertung deutlich schwieriger werden.
  • Der Spielfortschritt wirkt stellenweise durch wiederholte Aufgaben etwas langsam.
  • Auf älteren Geräten sind gelegentliche Ruckler oder längere Ladezeiten möglich.
  • Die strategischen Möglichkeiten bleiben im Vergleich zu komplexen PC-Titeln begrenzt.
  • Einige Inhalte können durch Werbung oder optionale Käufe ausgebremst werden.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Medieval Defense & Conquest und wie funktioniert das Spiel?

Medieval Defense & Conquest verbindet klassische Tower-Defense-Elemente mit strategischer Gebietseroberung in einer mittelalterlichen Spielwelt. Du platzierst Verteidigungsanlagen, verbesserst deine Einheiten und hältst angreifende Wellen auf. Gleichzeitig erweiterst du dein Königreich und planst deine nächsten Feldzüge. Dadurch geht es nicht nur um schnelles Reagieren, sondern auch um Ressourcenmanagement und langfristige Entscheidungen.

Ist Medieval Defense & Conquest für Anfänger geeignet?

Ja, der Einstieg ist grundsätzlich auch für Anfänger gut verständlich. Die ersten Missionen führen schrittweise in die wichtigsten Spielmechaniken ein, darunter das Aufstellen von Verteidigungen, das Sammeln von Ressourcen und das Verbessern von Truppen. Mit zunehmendem Fortschritt steigt der Schwierigkeitsgrad jedoch deutlich. Wer erfolgreich sein möchte, sollte verschiedene Strategien ausprobieren und seine Aufstellung an den jeweiligen Gegnertyp anpassen.

Benötigt Medieval Defense & Conquest eine Internetverbindung?

Ob eine dauerhafte Internetverbindung erforderlich ist, kann je nach Version, Gerät und enthaltenen Funktionen unterschiedlich ausfallen. Einzelne Spielabschnitte können möglicherweise offline funktionieren, während Werbung, Cloud-Speicherung, Aktualisierungen oder bestimmte Online-Features eine Verbindung benötigen. Vor dem Download solltest du deshalb die Angaben im jeweiligen App Store prüfen. Eine stabile Verbindung ist außerdem empfehlenswert, damit Fortschritte zuverlässig gespeichert werden.

Ist Medieval Defense & Conquest kostenlos spielbar?

Medieval Defense & Conquest kann in der Regel kostenlos heruntergeladen und zunächst ohne Kauf ausprobiert werden. Wie bei vielen mobilen Strategie- und Tower-Defense-Spielen können jedoch optionale In-App-Käufe oder Werbeeinblendungen enthalten sein. Diese können beispielsweise zusätzliche Ressourcen, Beschleunigungen oder andere Komfortfunktionen betreffen. Wenn du unerwartete Ausgaben vermeiden möchtest, solltest du die Kaufbeschränkungen deines Android- oder iOS-Geräts aktivieren.

Welche Geräte und Betriebssysteme werden von Medieval Defense & Conquest unterstützt?

Das Spiel ist für mobile Geräte mit Android oder iOS vorgesehen, wobei die tatsächlich unterstützten Versionen von der aktuellen Veröffentlichung abhängen. Auf älteren Smartphones oder Tablets kann die Leistung je nach Grafikqualität, Arbeitsspeicher und Prozessor eingeschränkt sein. Prüfe vor der Installation die Systemanforderungen im Google Play Store oder im Apple App Store und stelle ausreichend freien Speicherplatz für Installation und Updates bereit.

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23.00 Bewertungen
4,6
Entwickler
Vojtech Jesatko
Veröffentlicht
24.12.2025

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